St. Elisabeth wird dreidimensional bespielbar – Einweihung am 24. September 2026

St. Elisabeth wird dreidimensional bespielbar – Einweihung am 24. September 2026

St. Elisabeth wird dreidimensional bespielbar – Einweihung am 24. September 2026

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St. Elisabeth wird dreidimensional bespielbar – Einweihung am 24. September 2026

Fahrbare Emporen eröffnen neue Perspektiven – Einweihung am 24. September 2026

Der Raum spielt die Hauptrolle: In der Schinkel-Kirche St. Elisabeth ist ein weiterer Bauabschnitt des visionären Wiederaufbaukonzepts von Architekt Klaus Block (BDA) abgeschlossen. Zwei fahrbare Emporen können über eine Seilzuganlage auf unterschiedliche Ebenen abgesenkt und als zusätzliche Bühnenflächen genutzt werden. Damit lässt sich der denkmalgeschützte Kirchenraum künftig dreidimensional und flexibel für Konzerte, Performances und Veranstaltungen bespielen. Das Kultur Büro Elisabeth feiert die Fertigstellung am Donnerstag, 24. September 2026 um 18 Uhr, mit einer musikalischen Raumerkundung. Musiker:innen des Solistenensemble Kaleidoskop und Sänger:innen des RIAS Kammerchor Berlin erkunden die neuen Möglichkeiten in drei Teilen und auf drei Ebenen. Weitere Informationen finden sich im Kulturkalender.

Ein Kirchenraum in Bewegung

Die im März 1945 bis auf die Grundmauern zerstörte Schinkel-Kirche wird seit Anfang der 1990er-Jahre nach dem Konzept von Klaus Block als Kulturkirche wiederaufgebaut. Sein Entwurf verzichtete bewusst auf die Rekonstruktion der zerstörten Seitenemporen, um die Weite des Kirchenraums zu erhalten. Stattdessen wurde die Dachkonstruktion so ausgebildet, dass zwei Galerien bei Bedarf auf das Niveau der ehemaligen Emporen herabgelassen und als zusätzliche Bühnenfläche genutzt werden können. „Fahrbare Emporen in einer Schinkel-Kirche sind einzigartig und erweitern die Inszenierungsmöglichkeiten dieses beliebten Kulturortes enorm“, sagt Isabel Schubert, Künstlerische Leitung des Kultur Büro Elisabeth. „Gemeinsam mit unseren langjährigen Partner:innen vom Solistenensemble Kaleidoskop und vom RIAS Kammerchor laden wir herzlich ein, dies bei einer musikalischen Raumerkundung zu feiern.“

Das Programm führt von der Tiefe in die Höhe. Im ersten Teil de profundis erklingen Werke von Josquin Desprez, Zygmunt Krause, Francis Poulenc, Nicola Matteis, Gloria Coates und Luciano Berio. Zu den Sternen führt ad astra mit Werken von Johannes Oeckeghem, Max Reger, Alicia Adélaïde Needham, Edward Elgar und Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit der Soundperformance speaker swinging von Gordon Monahan endet die Raumerkundung.

Zwischen den Konzertteilen und im Anschluss laden Empfang und Emporenführungen dazu ein, den Kirchenraum aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Die Bedeutung des Projekts wird auch durch die Gäste und Grußworte des Abendsunterstrichen. Sprechen werden Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD, Prof. Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Leiter des Landesdenkmalamtes Berlin, sowie Dr. Alexander Steinhilber von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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