Berliner Superintendent:innen zeigen Solidarität

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Berliner Superintendent:innen zeigen Solidarität

Die Superintendent:innen der Kirchenkreise in Berlin setzen zusammen mit Generalsuperintendentin Julia Helmke ein Zeichen der Verbundenheit mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und beteiligen sich an der Aktionskampagne  „Berlin trägt Davidstern“. In der Erklärung hieß es: "Jüdisches Leben gehört zu Berlin. Antisemitismus hat hier keinen Platz. Als evangelische Kirchenkreise stehen wir an der Seite jüdischer Menschen und Gemeinden – gegen Ausgrenzung, gegen Hass und für ein Berlin, in dem jüdisches Leben sichtbar und sicher sein kann."

Anlass ist der Angriff auf eine 43-jährige Frau mit Davidstern am jüdischen Neujahrsfest. Laut Polizei soll die Frau in der Nacht zu Freitag im Stadtteil Mitte wegen ihres Davidsterns von zwei Männern angesprochen und antisemitisch beleidigt worden sein. Einer der Männer habe die Frau mit einer zerbrochenen Glasflasche angegriffen. Bei der Abwehr der Angriffe habe sie mehrere Schnittverletzungen an einer Hand erlitten und musste zur Versorgung ihrer Verletzung in ein Krankenhaus.

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