25/05/2026 0 Kommentare
Aktion "Beim Namen nennen"
Aktion "Beim Namen nennen"
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Aktion "Beim Namen nennen"
Seit 1993 hat UNITED for Intercultural Action über 72.000 Menschen, die auf der Flucht gestorben sind, dokumentiert: Unter ihnen Kinder und Familien. Menschen, die oft namenlos gestorben sind und nirgends beerdigt wurden. Die Gedenkaktion „Beim Namen nennen“ will durch das Lesen der Namen und die Nennung der Todesumstände die Schicksale öffentlich machen – und ein Zeichen setzen, dies nicht länger in Kauf zu nehmen.
Anlässlich des UN-Weltflüchtlingstags erinnert vom 19. und 20. Juni die Gedenkaktion „Beim Namen nennen“ in der Passionskirche am Marheinekeplatz in Berlin-Kreuzberg an die Verstorbenen. Dort werden die Namen und Todesumstände derer vorgelesen, die auf der Flucht an den Grenzen Europas umgekommen sind. Ihre Schicksale sind auf der „List of Refugee Deaths“ dokumentiert.
Begleitet wird die Lesung von Musik und gemeinsamen Aktionen. So werden die Namen der Toten auf Stoffzettel geschrieben und vor der Kirche ausgehängt. Viele Menschen beteiligen sich an der Aktion - mit dem Ziel, zu zeigen, dass hinter den Zahlen Menschen und ihre Geschichten stehen und um würdig der Opfer zu gedenken.
Auftakt ist am 19. Juni 2026 von 18 bis 19:30 Uhr mit Bischof Christian Stäblein als Beauftragter für Flüchtlingsfragen der EKD, mit Szenen aus dem dokumentarischen Theater „Mittelmeer-Monologe“, mit Musik u.a.
Termin: 19. Juni 2026, 18 Uhr bis 20. Juni 2026, 19 Uhr Passionskirche, Marheinekeplatz, Berlin-Kreuzberg https://www.kght.de/b/mitmache...
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