Hunderte von Teilnehmern bei Karfreitagsprozession

DAVIDS_Prozession#0140Bei strahlendem Vorfrühlingswetter folgten nahezu 700 Menschen dem großen grünen Kreuz, das in einer ökumenischen Prozession am Karfreitag durch Berlins Innenstadt getragen wurde. Die vom evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte veranstaltete Prozession begann nach dem  Gottesdienst im Berliner Dom. Superintendent Bertold Höcker, die beiden Domprediger Zimmermann und Müller und die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein trugen das Kreuz gemeinsam vom Berliner Dom bis zur St. Marienkirche. Dort übernahm Bischof Dröge und der katholische Weihbischof Heinrich gemeinsam mit weiteren Geschwistern aus der Ökumene den Weg.

An jeder der sieben Stationskirchen trug Bertold Höcker Erinnerungsgedanken vor, die mit der Historie des jeweiligen Ortes verknüpft waren. Der Ortspfarrer las die Passionsgeschichte. Am Bebelplatz vor der St. Hedwigskathedrale sprachen Bischof Dröge und Weihbischof Heinrich gemeinsam den Abschluss-Segen. "Das Kreuz Jesu erhebt sich als Zeichen der Hoffnung. Es ist ein Symbol dafür, dass der Tod trotz allem nicht das letzte Wort hat", so Bischof Dröge in seiner Abschluss-Ansprache.

 

Foto: Eckers/Agentur DAVIDS