Ehrensache! Ein Fotoprojekt des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte und der Design-Schule Best Sabel Berlin

Mehr als 2000 Menschen arbeiten ehrenamtlich im Kirchenkreis Stadtmitte. Lesen Bibelworte im Gottesdienst, kochen Kaffee für die Gemeindeversammlung, leiten die Synode, das Kirchenparlament, kümmern sich um Kinder und Jugendliche, verteilen Lebensmittel an Notleidende, halten Vorträge, spielen Orgel, schmücken den Altar mit Blumen – kurz gesagt, geben ihre Zeit, ihr Können und ihre Zuwendung an andere weiter.

Wir wollen die Arbeit der Ehrenamtlichen zeigen – oder zumindest einen kleinen Ausschnitt davon. Daher haben sich in den vergangenen Wochen 15 angehende Fotografinnen und Fotografen der Design-Schule Best Sabel auf den Weg gemacht, ehrenamtliches Engagement im Kirchenkreis kennenzulernen und zu dokumentieren.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben uns von ihrer Arbeit erzählt und sich bei ihrer Tätigkeit fotografieren lassen.


  • Doris Pahl

    Doris Pahl

    „.Ich bin da, wo’ s brennt. Wenn ich will, dass sich was ändert, muss ich mich in die Bresche werfen und mitarbeiten. “

  • Bernd Sawallisch

    Bernd Sawallisch

    „Ein Gottesdienst muss festlich sein. Da gehören die liturgischen Gewänder dazu. Wenn man ausgeht, zieht man sich ja auch schön an.“

  • Wilfried Christiansen

    Wilfried Christiansen

    „Die Zeit, mich für die Schulgründung zu engagieren, nehme ich mir einfach.
    Man muss vorangehen, nur so erreicht man was.“

  • Lea Thermann

    Lea Thermann

    „Es ist toll, wie stark die Aussage der Lieder in mir wirkt. Und bei den Konzerten merke ich, dass sich die Zuhörer von unserer Begeisterung für die Gospel-Songs anstecken lassen.“

  • Albrecht-Christoph Schenck

    Albrecht-Christoph Schenck

    „Ich möchte, dass möglichst viele Synodale mit dem Gefühl nach Hause gehen, gehört worden zu sein. Mir ist es wichtig, dass alle zu Wort kommen. Nur so kann man einen breiten Konsens schaffen.“

  • Dieter Wendland

    Dieter Wendland

    „Mir ist es ein ganz großes Anliegen, in unserer säkularisierten Welt christliches Leben darzustellen. Dazu braucht es Gestaltung. Auch ein gut designter Zettel im Schaukasten ist ein Stück Gemeinde.“

  • Astrid Vogt

    Astrid Vogt

    „Ich muss dir was erzählen, Akrid, sagt die Kleine immer, wenn sie mich sieht. Jeden Freitag Mittag verbringen wir zusammen. Das macht mich immer ganz fröhlich. Wie eine Verjüngungskur ist das.“

  • Stephan Iro

    Stephan Iro

    „Ich zeige den Kindern oft Bilder von Kunstwerken, die einen christlichen Bezug haben. Dann reden wir zusammen drüber. Die Mischung von Kunst und Religion kommt gut bei den Kindern an.“

  • Irmgard Schwaetzer

    Irmgard Schwaetzer

    „Ich empfinde die Zusammenarbeit als sehr vertrauensvoll. Das ist richtig schön. Klar gibt es auch hier Konkurrenz. Aber das Verhalten ist anders – wohltuend anders – als in der Politik.“

  • Edeltraud Pohl

    Edeltraud Pohl

    „Die Wurzeln für meine Arbeit wurden um die Wendezeit gelegt. Da kamen viele Flüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Für mich war es selbstverständlich, zu helfen – das ist bis heute nicht anders. Auch wenn die Krisenherde dieser Welt immer neue und andere Menschen zu uns bringen“

  • Ali Allam

    Ali Allam

    „Ich hab einen ähnlichen Weg wie Haidar durchgemacht. Er geht noch zur Schule und will auch mal Arzt werden. Ich versuche, ihn vorzubereiten – damit er weiß, was auf ihn zukommt.“

  • Marina Alvisi

    Marina Alvisi

    Ich bin halb Italienerin, halb Deutsche. Als Kind wusste ich nie, wo ich zuhause bin. Um zu mir zu finden, hat mir die Beschäftigung mit Yoga geholfen – und mein christlicher Glaube. Das ist kein Widerspruch. Ich sehe da viele Paralellen. Es ist, als hätte ich eine Brücke gefunden. Ich fühle mich heil und angekommen.“

  • Ingeborg Bernsau

    Ingeborg Bernsau

    „Manchmal geht es in der Ausgabestelle schon etwas rauer zu. Dann spreche ich Klartext mit den Leuten. Ich möchte, dass sich alle gerecht behandelt fühlen."

  • Bernd Schumann-Böhnke

    Bernd Schumann-Böhnke

    „In meiner Gemeinde hab ich etwas gefunden, das mich zum Bleiben und Mittun bewegt hat. Für den Kirchdienst hab ich mich entschieden, damit andere sich auch willkommen fühlen. Wie Gäste, die an einem geschmückten Tisch gerne verweilen. “

  • Friedel Bluhm

    Friedel Bluhm

    „Die Senioren zu bewirten ist eigentlich meine Lieblingsaufgabe. Wenn ein Geburtstag ansteht, dann ist das immer ein besonderes Fest. Ich gebe das weiter, was im Herzen steckt.“

  • Klaus-Dieter Ehmke

    Klaus-Dieter Ehmke

    „Die Bibel – das ist die Übersetzung dessen, was wir heute an Traditionen haben. Was unser Leben reich macht. Ich finde da immer wieder unglaublich spannende Geschichten, die einen direkten Bezug zu uns haben.“

  • Jocelyn B. Smith

    Jocelyn B. Smith

    „Ich liebe diese Arbeit! In diesen Leuten steckt so viel Energie, das ist wie ein Kraftwerk, wenn wir zusammen Musik machen.“

  • Kris Huckauf

    Kris Huckauf

    „Mir macht es Spass, mit Kindern zu arbeiten. Das gibt mir eine neue Perspektive auf die Welt. Wenn ich sehe, wie die Kinder in den Projektwochen plötzlich Dinge begreifen – das ist, als ginge im Gesicht ein Licht an.“

  • Dorothea Redslob

    Dorothea Redslob

    „Die Kindergartenkinder freuen sich, wenn sie hier durchgehen und die Blumen sehen. Ich gehe jeden Tag in den Garten. Nur in der Stube sitzen, das ist doch nichts.“

  • Jodock

    Jodock

    „Wenn ich Führungen mache, merke ich, dass ich was zu erzählen habe.
    Von den Kirchen, von der Stadt.  Und von meinem Glauben. Ich bin gerne Christ und rede auch darüber. Für meine Zuhörer wird so fassbar und gegenwärtig, was Christsein früher und heute bedeutet.“

  • Gertrud Dailidow-Gock

    Gertrud Dailidow-Gock

    „Friedhöfe erzählen die Geschichte einer Stadt. Gerade heute, wo sich so viele Menschen anonym bestatten lassen, liegt es mir besonders am Herzen, das nicht untergehen zu lassen.“

  • Iben Nordestgaard

    Iben Nordestgaard

    „In Dänemark haben wir in fast jeder Kirche Psalmgesang für Babies. Ich wollte das auch nach Berlin bringen. Kleinkinder und Babies reagieren stark auf Musik. Toll, wenn die Mütter und ihre Kinder auf diese Weise etwas vom Kirchenjahr mitkriegen.“

  • Peter Teicher

    Peter Teicher

    "Als ich die Gruft zum ersten Mal betreten habe, sah's da furchtbar aus. Kreuz und quer lagen zerstörte Särge, teilweise waren deren Inhalte am Boden verstreut. Ich konnte meinen Teil dazu beitragen, dass nun nach 10jähriger Arbeit die Würde dieses bedeutenden Bestattungsortes wiederhergestellt ist."

  • Anni Herrmann

    Anni Herrmann

    „ Ich habe mich hier in der Gemeinde immer sehr wohl gefühlt. Die bunte Kreuzberger Mischung, die macht’s. Und wenn Menschen in die Kirche kommen, die eine Kerze anzünden und ein paar Minuten zur Ruhe kommen, das ist einfach schön.“

  • Clemens Krause

    Clemens Krause

    „In diesen alten, staubigen Akten erfährt man hochinteressante Dinge. Immer wieder finde ich historische Merkwürdigkeiten. Das bereichert die Forschung ungemein.“

  • Friederike Brehme

    Friederike Brehme

    „Lektorin bin ich sehr gerne. Die Gottesdienstbesucher sagen mir oft, sie merken, dass ich hinter den Bibelworten stehe, die ich lese.“

  • Caroline Seidig

    Caroline Seidig

    „Wenn ich gekocht habe und das Essen austeile und sehe, wie sich die Leute freuen , ist mir das schon Bezahlung genug. Wer gibt, bekommt viel zurück.“

  • André Schmitz

    André Schmitz

    „Die St. Marienkirche steht in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. In früheren Jahrhunderten war sie Magistratskirche, die Kirche der Stadtregierung. Ein Stück Stadtgeschichte und Stadtkultur zu bewahren, durch alle Zeiten und Bauphasen hindurch, das ist mir wichtig.“