Portrait Pfarrer Heiko Schulz: „Türen auf und los!“

Schulz, Heiko_Portrait.JPGBerlin Kreuzberg, da, wo es besonders schön ist. Der Kreuzberg in der Nähe, die Spree, ein grünes ruhiges Wohnviertel mit Bürgerhäusern aus der Jahrhundertwende. Mittendrin in einer Lücke, die der Krieg gerissen hat, hat man in den 60er Jahren eine Kirche gebaut. Die Christuskirche in der Hornstraße. „Ich mag den Raum“, sagt Heiko Schulz, der seit ein paar Wochen hier in der Gemeinde Pfarrer ist, „ Der hat ganz viel Potential – wie alles hier.“
Unruhige Zeiten liegen hinter der Gemeinde. Bedingt durch die Krankheit der Pfarrerin gab es viele Vertretungen, seit Sommer letzen Jahres war die Pfarrstelle vakant. Jetzt hat der Gemeindekirchenrat einen neuen Pfarrer gewählt. Heiko Schulz, ein echter Berliner, wie er selbst nicht ohne Stolz sagt, war zuvor Referent für den Bereich Religionsunterricht im Konsistorium und arbeitet seit Februar 2010 in der Gemeinde.

Schon in den ersten Wochen hat er Kontakte geknüpft, hat Schulen besucht, die katholischen Nachbarn, Kindergärten, Bibliotheken. „Türen auf uns los“, sagt Heiko Schulz, „das Schiff fährt wieder in eine Richtung. Die Fäden sind ja da, man muss sie nur wieder miteinander verknüpfen.“

Erste fruchtbare Begegnungen gab es schon – etwa am Aschermittwoch, als Schulz gemeinsam mit der katholischen Gemeinde einen Schülergottesdienst ausrichtete. Und es soll noch viel mehr werden.

Im Frühjahr wird Pfarrer Schulz ganz in die Gemeinde ziehen, in die Pfarrdienstwohnung unweit der Kirche. „Ich fühle ganz deutlich, dass ich hier die Chance habe, segensreich zu arbeiten“, sagt er.

Text: Christiane Bertelsmann

Am Sonntag, den 21. März um 11 Uhr wird Pfarrer Heiko Schulz im Rahmen des Gottesdienstes von Superintendent Bertold Höcker in das Pfarramt eingeführt.
Ort: Christuskirche, Hornstraße 7-8, Berlin-Kreuzberg