Wie nutzen wir unsere Kirchen?
Welche Bedeutung haben Kirchen in einer Stadt wie Berlin? Was für Nutzungskonzepte für Sakralbauten gibt es und wie erfolgreich sind sie? Und: Worin besteht für einen Architekten der Reiz eines Kirch-Neubaus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte auf ihrer Frühjahrstagung am 12. und 13. März 2010. Eine Gemeindpfarrerin, ein Stadtplaner und eine Architektin werden ihre Sicht zu Umnutzungskonzepten darstellen. Am Samstag wird als der Architekt und Präsident der Bauakademie, Hans Kollhoff, erwartet. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der ETH Zürich machte Kollhoff im vergangenen Jahr Sakralbauten zum Thema für seine Architekturstudenten. Kollhoff und die Gemeinde St. Petri – St. Marien sind schon seit einiger Zeit im Gespräch wegen der Planung eines Neubaus der zerstörten Petri-Kirche. In seinem Vortrag wird der Berliner Architekt von dem Reiz der Aufgabe eines Kirchenneubaus sprechen und darüber, wie ein Raum eine spirituelle Dimension gewinnen kann. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer der Synode zu den einzelnen Themenkomplexen.
TERMINE
Freitag, 12. März 2010
17.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst
19.30 Uhr Eröffnung der Synode
- Feststellung der Tagesordnung
- Grußworte
19.45 Uhr Drei Impulse zum Thema „Nutzung von Kirchen“
- Die Sicht eines Stadtplaners (S. Kleimeier)
- Die Sicht einer Gemeindepfarrerin (Pfrn. S. Krömer)
- Die Sicht einer Architektin (P. Bosse)
21.30 Uhr Abendgebet.
Samstag, 13. März 2010
9.30 Uhr Referat: „Bedeutung von Kirchräumen“ Prof. Hans
Kollhoff
