Portrait Pfarrer Christoph Schuppan

Schuppan, ChristophAls ihn der Kreiskirchenrat nach der gescheiterten Superintendentenwahl vor einem Jahr fragte, ob er das Amt des Superintendenten bis zur Neuwahl übernehmen würde, sagte Christoph Schuppan gleich zu. „Ich wusste ja, was mich erwarten würde“, sagt er.

Zehn Jahre war Schuppan stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis gewesen, hatte Lothar Wittkopf, den ehemaligen Leiter des Kirchenkreises, bei vielen Gesprächen begleitet und selbst einen eigenen Arbeitsbereich aufgebaut.

„Es war ein spannendes Jahr“, billanziert Schuppan seine Zeit als Leiter des Kirchenkreises, „Spannend im Wortsinn. Mit einigen Herausforderungen, denen wir hoffentlich angemessen begegnet sind.“
In diesem Jahr habe er viele Menschen anderes kennengelernt: „Pfarrerpersonalien kamen für mich bislang doch eher am Rand vor, da bin ich jetzt mit mehr Menschen in Kontakt getreten.“

Zwei Termine erinnert er besonders gerne: Die Einweihung der Kita St. Elisabeth – der erste Neubau einer kirchenkreiseigenen Kita – und die Gründung des Friedhofsverbandes im Februar diesen Jahres. „Daran haben wir lange gearbeitet – umso schöner, wenn das dann zu einem guten Abschluss kommt“, so Schuppan. Und auch die Vernetzung der Gemeinden in der Region Mitte/Kreuzberg-Süd sei durch die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft auf einem guten Weg.

Ab 1. November wird Christoph Schuppan wieder als Pfarrer zur Gemeinde Boxhagen-Stralau nach Friedrichshain zurückkehren. Eine Menge Arbeit wartet auf ihn: die Dorfkirche auf Stralau wird umgebaut „Außerdem will ich die neuen Familien in der Gemeinde kennenlernen. Hier in Friedrichshain ist die Fluktuation groß – da stehen also erstmal ein paar Besuche an.“

Und noch einen ganz privaten Plan hat Christoph Schuppan: Ein neues Familienmitglied soll einziehen, ein Hund, ein Hovawart. Seine drei Enkelkinder freuen sich schon auf ihn. Und auf den Großvater, der jetzt hoffentlich ein bisschen mehr Zeit für sie hat.

Text: Christiane Bertelsmann