Interreligiöser Dialog
Religiöse Vielfalt ist aus unserer modernen Gesellschaft und gerade in Berlin nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist ein Dialog der Religionen auf möglichst vielen Ebenen.
Der interreligiöse Dialog kann ganz klein und privat anfangen - etwa beim nachbarschaftlichen Gespräch. In größere Bereiche geht er dann über, wenn gemeinsam geplant wird - beispielsweise für ein multikulturelles Stadtteilfestes oder vor der Begegnung von Kirchengemeinden mit nichtchristlichen religiösen Gemeinschaften.
Es geht im Dialog nicht um das gemeinsame Finden einer Kompromiss-Wahrheit, sondern um das bessere Verstehen des anderen. Dieser Prozess schließt die Möglichkeit zur Veränderung mit ein. Denn, so der Hamburger Theologie-Professor Ulrich Dehn: "Religiöse Traditionen sind keine betonierten Wesenheiten."
Jerusalemkirche - Forum für interreligiöse Bildung
Ein Projekt der Die Wille gGmbH in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
Das Forum für interreligiöse Bildung engagiert sich seit seiner Gründung im Mai 2003 für interreligiöse Bildung und Austausch.Es richtet sich insbesondere an Jugendgruppen und Schulklassen, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer und andere Multiplikatoren in der Jugendarbeit.
In Form von Workshops, Trainings, Exkursionen und Seminaren werden Religionen mit allen Sinnen erkundet und interreligiöse, interkulturelle und politische Themen ins Gespräch gebracht.
Als Referenten werden häufig Menschen mit einem jüdischen, christlichen oder islamischen Glaubenshintergrund eingeladen. Sie erarbeiten gemeinsam mit der Gruppe religiöse Themen, um so die andere Religionskultur für die Jugendlichen begreifbar und erfahrbar zu machen. Moscheen-, Kirchen- und Synagogenbesuche sind selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit im Zentrum Jerusalem.
Nach Vorabsprache können die Angebote bedarfsgerecht gestaltet werden.
Weitere Informationen: www.zentrum-jerusalem.de
